27. Dez. 2019

Orléans Stories
Orléans Stories

 

Zum letzten Spieleabend im alten Jahr haben sich 22 Besucher versammelt.

 

Die Stadt der Zukunft liegt unter Wasser – „Unterwater Cities“. Um überleben zu können sind Entsalzungsanlagen, Tangfarmen und Labore notwendig. Von der Startstadt aus werden Röhren gebaut und neue Städte errichtet. Ansonsten herrscht Business as usual, also Städte und Einrichtungen ausbauen, Sonderfunktionen nutzen und Bonuspunkte für die Schlussabrechnung sammeln. Alle paar Runden wird produziert was der Unterwasserbewohner so braucht - Tang, Credits, Stahlplastik, Siegpunkte usw. Ein sehr gelungenes Workerplacement Spiel. Eine andere Baustelle liegt in Andalusien. Hier soll eine prächtige Gartenanlage entstehen - „Die Gärten der Alhambra“. Damit die Besuchermassen auch umweltfreundlich dorthin gelangen können, bauen wir noch eine Straßenbahn - „Linie 1“.  Das schönste Spiel des Jahres 2019 ist zweifellos – „Flügelschlag“. Neben der Grafik weiß  auch die Spielmechanik zu überzeugen. Das Kartenspielangebot war heute auf „Texas Showdown“ begrenzt. Sieben verschiedene Spiele wurden heute gespielt, eines davon war „Number 9“. Zu guter Letzt lag noch „Orléans Stories“ auf dem Tisch.

Ein kleiner Jahresrückblick sei mir noch gestattet. Bereits zum vierten Mal in Folge wurde mit 639 Besuchern ein neuer Jahresrekord aufgestellt und dies sogar mit einem Spieleabend weniger als 2018. Auch das Sommerfest zum 25-jährigen Jubiläum am 29. Juni bleibt in schöner Erinnerung.
Die Spielewelt hat dieses Jahr mit Flügelschlag sicherlich ein neues Highlight herausgebracht. Oft auf dem Tisch lagen auch  „Azul“ oder der Nachfolger „Sagrada“. Ansonsten sind mir „Lift off“ mit dem schönen Retrodesign und „Neta Tanka“ in positiver Erinnerung geblieben.  
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meiner kleinen Reportagen ein gutes und verspieltes neues Jahr.

13. Dez. 2019

Dinosaur Island
Dinosaur Island

Neunzehn Besucher wollten den vorletzten Spieleabend im alten Jahr nicht verpassen.

 
Trotz Freitag dem 13. sind heute keine Unglücke passiert, wenn ich mal von meinen krachenden Niederlagen bei „Flügelschlag“ und „Isthar“ absehe.
Neu in unserer Runde war das Spiel „Carneval of Monsters“. Hier ist die königliche, monstrologische Gesellschaft auf der Suche nach dem besten Monsterjäger.
 
Alt, aber auch mit einigen Monstern garniert, ist „Kingsburg“. Dort latschen am Rundenende Orks, Zombies und Dämonen umher, immer auf der Jagd nach dem größten Schwächling am Tisch.
Schluss mit der Monsterjagd, jetzt kommt 
Farbe ins Spiel. Mit „Buntes Burano“ entstehen farbenfrohe Häuser auf einer kleinen Insel bei Venedig und mit „Dinosaur Island“ liegt ein knallbuntes Brettspiel auf dem Tisch.
Unsere Erik and friends group hat sich mit „Unterwater cities“ beschäftigt, während nebenan das Kartenspiel „For Sale“ seine Premiere in unseren Reihen hatte. Besagtes Werk erschien bereits 2007 und hat seitdem diverse Neuauflagen erfahren.
Das Spiel des Jahres 2019 heißt „Just one“, ein äußert einfach gestrickter Preisträger. Drei bis sechs Spieler geben mit nur einem Wort Hinweise auf einen Begriff, welcher von einem weiteren Mitspieler erraten werden soll. Gleiche Hinweiswörter werden gestrichen. Das war´s auch schon. Originell geht anders.

29. Nov. 2019

Co 2
Co 2

Unsere Spielerei wurde heute von 26 Spielwütigen gestürmt, die damit gleichzeitig für einen neuen Besucherjahresrekord sorgten. Fast 600 waren dieses Jahr bereits dabei.

Passend zu den heutigen fridays for future Demonstrationen lag das Spiel „Co2 auf dem Tisch. Die Aufgabe, die Umweltverschmutzung stoppen, den steigenden Energiebedarf decken und die Gewinnmaximierung vorantreiben - schließlich ist heute auch black friday. Nachdem die Geschichte mit der Co2 Reduzierung nicht geklappt hat, erschaffen wir uns einfach einen neuen Kontinent „Ecos“. Dort siedeln wir dann ein paar Langohren an „Bunny Kingdom“ und bauen die Stadt „Brügge“.
Frisch auf den Tisch liegt „Isthar“. Vor mir breitet sich eine Steinwüste aus, bedeckt mit vielen Edelsteinen, die in meine Taschen wandern sollen. Dazu muss ich, von den wenigen Brunnen auf dem Spielplan ausgehend, Gärten anlegen und mit Blumen bepflanzen. Mit den Edelsteinen werden dann siegpunktträchtige Aufträge erfüllt oder Sondereigenschaften auf meinem Tableau freigeschaltet. Sieht gut aus und hat durchaus spielerischen Tiefgang. Diese Attribute kann ich bedenkenlos auch auf „Flügelschlag“ übertragen, dem wunderschön gestalteten Vogelsammelspiel. Mit gestalterischer Hausmannskost kommt dagegen „Dog“ daher, eine bissige Mensch ärgere dich Variante, die im Team gespielt wird.

Im Kartenspielprogramm wurden „6 nimmt“, „Cabo“, „Superlemming“  und „Cubirds“ präsentiert.
„Carpe Diem“ genieße den Tag, mein Vorschlag dazu, ab nach „Hawaii“. Von dort geht es mit einem großen Sprung nach Indien, zum Boot fahren „Rajas oft the Ganges“. Zum Abschluss wurden noch die Würfel ausgepackt „Las Vegas“ und „Ganz schön clever“. Mal schauen was nach auf meiner Liste steht, „Number 9“ und das Spiel mit den vielen bunten Würfel „Sagrada“.

15. Nov. 2019

Flügelschlag
Flügelschlag

Unser Spieleabend könnte die Überschrift von kleinen und großen Tieren haben. Ich beginne mal von Klein nach Groß.
Da wären zunächst die fleißigen Bienen bei „Ambrosia“. Ein kleines, aber feines Taktikspiel, welches durch den Einsatz von speziellen Bienen immer mehr an Spieltiefe gewinnt. Spielerisch auf einem low level bewegt sich dagegen das Kartenspiel „Cubirds“. Ein einfaches Kartensammelspiel mit einer witzigen Grafik - alle Vögel sind quaderförmig gezeichnet. Viel, viel schöner sind jedoch die Vögel in dem Kennerspiel des Jahres 2019 „Flügelschlag“. Ziel ist es, möglichst viele Vögel in die eigene Landschaft zu locken. Also Würmer, Körner, Mäuse und Fisch, frisch auf den Tisch und schon zwitschern die Piepmätze munter umher. Immer neue Vögel bevölkern bald das Terrain, legen Eier und bringen bei geschickter Auswahl noch Bonuspunkte am Spielende. Ein rundum gelungenes Spiel mit einer brillanten Ausstattung. Von den Zwei- zu den Vierbeinern -  hier wurde, na was wohl, „Dog“ gespielt. Mindestens 5 Gewichtsklassen mehr bringen die nächsten Tierchen auf die Waage - „Dinosaur Island“.  Aus DNA Dinosaurier klonen, diese in einen großen Park stopfen, Besucher anlocken und abkassieren.
Jetzt ist aber Schluss mit der Viecherei, Bautätigkeit steht an. Mit „Carpe Diem“ entstehen kleine Dörfer im römischen Reich und mit „Buntes Burana“ werden farbenprächtige Häuser gebaut. Kaum steht der Rohbau, schon werden die Fliesenleger aktiv – „Azul“.
Mit spektakulären Erfindungen beschäftigt sich „Crystal Palace“ eine Neuheit des Feuerland Verlags, auf die ich schon sehr gespannt bin. Upps mein Text wird zu lang, jetzt aber hurtig.
Unsere Kartenspiele: „Phase 10“, „Twenty One“, „Krass Kariert“ und das Deckbauspiel „Kashgar“.
 Zum Abschluss wurde noch „Trickerion“ aus dem Hut gezaubert und mit „Magic Maze“ verstummte dann auch dieser Spieleabend mit seinen 25 Teilnehmern.

 

01. Nov. 2019

Heute kann ich nur berichten, dass 24 BesucherInnen dabei waren. Leider musste ich aus gesundheitlichen Gründen pausieren.

Noch ein kleiner Hinweis, meine Ausbeute der diesjährigen Spielemesse in Essen findet ihr unter der Rubrik "Spiele".

18. Okt. 2019

Unterwater Cities
Unterwater Cities

Es ist lange her, dass „nur“ 20 Besucher zu unserem Spieleabend gekommen sind, zuletzt im Februar diesen Jahres. Mit dabei waren heute wieder einmal zwei neue Gesichter.

 

Vor mir liegt die sagenumwobene Insel „Tobaco“. Eigentlich ein schöner Ort um dort seinen Urlaub zu verbringen. Aber nichts da, statt faul am Strand zu liegen werden Schätze gesucht. Also Hut auf, Peitsche umgeschnallt und fertig ist Indiana Jones. Vom höchsten Punkt der Insel aus, kann ich den Schatz auf der gegenüberliegenden Seite erspähen. Also verprasse ich meinen Vorrat an Amuletten um quer über die Insel zu fahren und den Schatz zu heben - mein Schatz. Pfeifendeckel, der Schatz ist verflucht, die schützenden Amulette verjubelt. Nachdem die Schatzsuche gründlich in die Hose ging, ziehe ich in die Spielhöllen von „Las Vegas“ und räume richtig ab, 530.000 $ kamen in die Kasse. 
Thomas hatte heute die Neuerscheinung „Unterwater Cities“ dabei, auf die ich schon sehr gespannt bin. Die Aufgabe, der Bau einer Unterwasserstadt. Wieder festen Boden unter den Füßen, entsteht die Stadt „Quadropolis“, wie der Name schon sagt, ist Alles quadratisch, praktisch, gut.
Schon ganz lange nicht mehr auf dem Tisch lag „Troyes“, auch hier wird noch an Stadt- und Kathedrale herumgewerkelt. Überhaupt hätte heute die Überschrift Bauspiele lauten können, denn auch bei „Sagrada“ wird gebaut, wenn auch nur ein farbenfrohes Kirchenfenster. Einer geht noch, „Lakota“, hier müssen mit ruhiger Hand Holzstäbchen übereinander gestapelt werden.
Unser Expertenspiel des Abends war zweifellos „Trickerion“. Eine aufwändig gestaltete Zaubershow, mit einer Spieldauer von etwa drei Stunden. In nur 20 Minuten ist dagegen „Gold und Silber“ gespielt, ich würde sagen Tetris zum ankreuzen. Der Text ist lang genug, also ganz schnell, wir haben noch „Mystic Vale“ gespielt.

04. Okt. 2019

Tajü
Tajü

Langsam aber sicher nähern wir uns wieder einem neuen Besucherrekord, so waren heute 29 eifrige MitspielerInnen nicht zu bremsen. Auf den Tischen lagen 20 Brett- und Kartenspiele.

 

Die Zeit reicht leider nur für einen Schnelldurchlauf, anstelle des üblichen bla, bla, bla.
Ich beginne mit Spielen in denen es vorwärts geht. Eher langsam mit dem Floss „Niagara“, etwas schneller mit dem Dampfzug „Coltexpress“ und richtig rasant bei „Top Race“. Zu den Legespielen, die mit den schönen Spielsteinen, „Tantrix“, „Azul“ und „Tajü“.
Etwas Komplexeres gefällig -
 
bitteschön - „Orleáns“, „Caylus“ und eines meiner Lieblingsspiele „Lorenzo der Prächtige“.
Jetzt hol ich mal die Würfel raus und würfele los - „Quinto“, das war´s auch schon mit der ganzen Würfellei.
Die Kartenspielecke war heute bestückt mit „Skyjo“, „krass kariert“ und „Phase 10“. Auch bei „Traumhaus“ und „Tavernen im tiefen Tal“ spielen Karten eine entscheidende Rolle.
Kein Spieleabend ohne „Vikings gone wild“, so auch heute. Immer gerne gespielt wird „Carcassonne“ oder „Cacao“, das Spiel um den Anbau von Kakaobohnen. Zu guter Letzt bleibt noch - „Stockpile“ - Spekulationen an der Börse oder „Badlands“ überleben in einer strahlenverseuchten Welt übrig.

20. Sep. 2019

Wangdo
Wangdo

28 spielfreudige Besucher waren heute dabei, darunter auch einige unbekannte Gesichter.

 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So lag bereits 4 Wochen vor Beginn der Spielemesse in Essen eine Neuheit auf dem Tisch – „Rune Stones“. Von den Runensteinen zur Steinzeit. Die alten Neandertaler hatten es auch nicht leicht. Steine kloppen und Bäume fällen, Hütten bauen und jagen, zu guter Letzt muss noch für Nachwuchs gesorgt  werden – „Stone age“.  Weg von den steinigen Spielen, hin zu den bärigen, - „Wangdo“. Gesucht wird ein neuer Bärenkönig, ob er gefunden wird?
Von den Familienspielen zu denen für Kenner. Dort wirbeln unsere Experten mächtig Staub auf, „Great Western Trail“ oder reisen durch die Lande „Orléans“. Andere treiben sich in Afrika herum „Mombasa“ oder züchten Schafe und Rinder in Schottland „Clans of Caledonia“. Die wirklich gefährlichen Sachen spielen sich jedoch bei „The Manhatten Project“ ab, dort werden kleine Bomben gebastelt, die mit dem Plutonium. Nix wie weg von der Strahlung, was eignet sich da besser als eine schöne, grüne Insel „Isle of sky“ oder eine gepflegte Gartenanlage „Der Palast von Alhambra“.
Mein Platz war heute bei „Yedo“ ein typisches Worker-Placement-Spiel, also Aufträge erwerben und den notwendigen Krimskrams dafür herankarren. Ja, das Ganze ist durchaus spannend und hat seinen Reiz, aber bitte nur neun Runden spielen, sonst wird´s zu zäh. Nur eine Runde gespielt wird dagegen bei „Top Race“, das heißt wenn der Rennwagen überhaupt ins Ziel kommt.
Unser allerliebstes Kartenspiel wird jetzt gewürfelt „Wizard Würfelspiel“. Immer noch mit Karten gespielt wird das sehr glückslastige „Skyjo“, wenn hier ständig die falschen Karten gezogen werden ist „Alles im Eimer“. Mal schauen was noch übrig ist - da wäre „Merlin“ der mystische Zauberer oder „Majesty“ das Dorf ohne Bewohner. Zum Abschluss ist noch eine kleine Schatzsuche in einer Pyramide angesagt „ Schatz-Hatz“.

06. Sep. 2019

Seasons
Seasons

Zum dritten Mal in Folge waren wieder 26 verspielte Besucher-innen dabei.

 

Auf den sanften Hügeln Schottlands grasen gemächlich die Schafe und Kühe. Der Wind weht durch die Weizenfelder und aus der Ferne höre ich die Wald- und Bergarbeiter fleißig werkeln. Besagte Arbeiter sind unabdingbar um das nötige Kleingeld zu erwirtschaften. Damit werden dann Bäckereien und Destillen erbaut, neues Vieh gekauft, Aufträge und weitere Mitarbeiter erworben – „Clans of Caledonia“. Nach getaner Arbeit kommt jetzt ein kleiner Umtrunk in den „Tavernen im tiefen Tal“ gerade recht.
Von den Hügeln Schottlands geht´s in die Weiten der Prärie – „Great Western Trail“ und von dort mit einem kleinen Hüpfer nach Spanien – „El Grande“, die Mutter aller Mehrheitenspiele.
Auffallend viele neue Spiele wurden heute aufgetischt – „Gúgong“ Bestechung im Kaiserpalast, „Amul“ Handel an der Seidenstraße und „Rurik“ der Kampf um Kiew. Ganz alt ist
 
dagegen das einfache Legespiel „Take ist easy“.
Eines der beliebtesten Spiele in unserem Treff ist „Dice forge“, hier schmiedet jeder seinen Würfel selbst. Ein anderes Spiel, andere Würfel,  
„Seasons“. Ein neuer Großmagier soll her. Also wird ein dreijähriges Turnier veranstaltet um die notwendigen Prestigepunkte zu ergattern.
Handeln, tauschen und veredeln sind die zentralen Elemente bei „Century die Gewürzstraße“, es hat seine Liebhaber - ich gehöre nicht dazu. Da passt schon besser das Kartenspiel „krass kariert“. Die Aufgabe - so schnell als möglich seine Handkarten loswerden. Wer dreimal als Letzter seine Karten los wird scheidet aus. Wer am Ende übrig bleibt gewinnt. Last but not least wurde noch „Draftosaurus“ gespielt, was so alles gedraftet werden kann.

23. Aug. 2019

Orbis
Orbis

Eisdiele und Spieletreff waren wieder gut besucht. Dabei waren heute erneut 26 Besucher, darunter viele neue Neueinsteiger.

 

Leider habe ich diese Woche einfach zu wenig Zeit, um in gewohnter Form vom Spieleabend zu berichten. Zumindest will ich erzählen was gespielt wurde.

 - Kingsburg

 - King of Tokio

 - Elysium

 - Las Vegas

 - Auf den Spuren von Marco Polo

 - Clans of Caledonia

 

Orbis / Wizard / Auf Achse / Stone Age / Argo / Krass kariert / Sticheln

Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe.

09. Aug. 2019

Das 20. Jahrhundert
Das 20. Jahrhundert

26 Besucher wollten nichts anderes als spielen.

 

„Das 20. Jahrhundert“ ist zwar schon Schnee von gestern, dennoch hat das Spiel nichts von seiner Aktualität verloren. Die Aufgabe,  Städte bauen und entwickeln. Je mehr Städte gebaut werden, desto mehr Müll wird produziert. Also sind Recyclinganlagen vonnöten um den ganzen Schmodder wieder los zu werden. Der Erwerb der Anlagen unterliegt jedoch einem harten Bieterwettbewerb, wehe dem der nicht das notwendige Kleingeld hat um hier mitzuhalten. Am Ende kosten die Müllberge die mühsam gesammelten Siegpunkte. Mit Umweltverschmutzung hat der alte Herr in seiner Rietburg noch nichts zu tun. Dafür branden Heerscharen von Gors und Skralen gegen seine Gemäuer und die tapferen Helden haben alle Hände voll zu tun um die Horden abzuwehren  „Die Legenden von Andor“. Hoch im Norden findet ein anderes Kampfgetümmel statt,  Schlafkanonen, Kampfschweine, Bier und Gold sind die Zutaten bei „Vikings gone wild“, dem Spiel mit den schlagkräftigen Wikingern. Von den borstigen Wikingern zu den kultivierten Mayas – „Tzolkin“ immer schön am Rad drehen. Wir schlagen den Bogen von den Mayas zur Neuzeit und beschäftigen uns mit der Raumfahrt. Raketen konstruieren, Satelliten in den Orbit schießen, die Kontrollstation ausbauen und die „Space Base“ zusammenbasteln sind die Elemente in dem Spiel „Lift off“. Mit einer Rolle rückwärts geht es wieder in  die prähistorische Zeit – „Rise of triebes“. Der eigene Stamm soll entwickelt werden - mit den üblichen Zutaten;  Land entdecken und erobern, Ressourcen sammeln, Dörfer bauen und Konflikte austragen. Wer zuerst 15 Siegpunkte erreicht gewinnt.

Behäbig kriecht der Wurm umher -  schwups hat ihn der Vogel gefressen. Kaum gerülpst wird das Federvieh schon von der Katze verschlungen und Brutus der Wachhund kennt keine Gnade mit den Miezekatzen – „All you can eat“. Nachdem jetzt alles verspeist ist, rollen bei „Corinth“ die Würfel, ein typisches roll and write Spiel.
Die Kartenspielecke war heute mit „Krass kariert“ und „Abluxxen“ bestückt. Mal schauen was noch übrig bleibt,  „Orbis“ der Kampf der Gottheiten um Anerkennung. Mit einem Infostand in der Fußgängerzone ist es da nicht getan, es müssen schon neue Welten geschaffen werden um die nötige Beachtung zu finden.

26. Juli 2019

Hadara
Hadara

30 Grad und 24 Besucher waren an diesem Spieleabend das Maß aller Dinge.

 

Unterwegs waren wir heute vorwiegend mit dem Schiff. Doch bevor die Reise losgehen kann, muss erst noch ein Kahn zusammengezimmert werden – „Die Werft“. Dieses Problem hatten die beiden berühmten Abenteurer „Lewis and Clark“ bei ihrer Expedition durch Nordamerika im Jahre 1804 nicht.  Mit einem nur 18 m langen Boot wurde eine Strecke von über 7000 km bewältigt. Nicht um Ruhm, sondern um den schnöden Mammon geht es den Bootsfahrern in „Manila“. Hier zählt nur ankommen und abkassieren.  Ein bisschen Boot gefahren wird auch bei „Orléans“ sofern ein Bauer, Ritter und ein Schiffer aus dem Beutel gezogen werden.
Der alte Apachenhäuptling muffige Socke, sucht einen Nachfolger - schließlich kann nicht jeder Schweißfüßige Häuptling werden. Die angehenden Stammesführer müssen vor allen Dingen gut für ihr Volk sorgen können. Die Wettkampfdisziplinen sind daher der Zeltbau, die Jagd und die Räucherkunst – „Neta Tanka“. Von den Rothäuten zu den Wikingern – „Vikings gone wild“, immer feste draufhauen. Deutlich friedlicher geht es bei „Sagrada“ zu, einem bunten Legespiel mit über 90 Würfeln. Weniger und viel größer sind die brillant gestalteten Würfel bei „Quodd Heroes“. Jeder Würfel stellt eine andere Figur dar, mit der über das Spielbrett gerumpelt wird.
Neu in unseren heiligen Hallen war „Hadara“. Von einer kleinen Siedlung zur Hochkultur in einer Stunde, ja das geht und kommt bei den Mitspielern gut an. Karten gespielt wurde natürlich auch - „Texas Showdown“ und „Wizard“. Zu guter Letzt war noch eine Horde Zombies unterwegs, die nach dem Motto „All you can eat“ auf der Suche nach dem nächsten Frühstück war -„Zombicide“.

 

14. Juli 2019

Beasty Bar
Beasty Bar

Auch ohne Feier war unser Spielekreis wieder erstklassig besucht. 28 Besucher, darunter viele neue Gesichter hatten eine Menge Spaß.

 

Wir schreiben das 26. Jahrhundert, die Erde ist ein Trümmerfeld, die wenigen Überlebenden kämpfen um ihr Dasein. Zu allem Übel kündigt sich bereits die nächste Katastrophe an, ein Meteoriteneinschlag - „Anachrony“. Das Artwork sucht seinesgleichen, der Preis auch.
Überhaupt lagen heute viele Neuerscheinungen auf den Tischen, so auch „Neta Tanka“, ein Kickstarter Projekt oder „Micropolis“, das Spiel mit den Ameisen.
Wenn Patric dabei ist, ist „Great Western Trail“ nicht weit, so auch heute Abend. Katrin dagegen spielt gerne „Blue Moon City“ oder auch „Eine Studie in Smaragdgrün“ und Matthias ist für „Wikings gone wild“ zu begeistern.
Unsere Erik and Friends Group beschäftigt sich
vorzugsweise mit Expertenspielen, derzeit steht „Bora Bora“ hoch im Kurs.
Nicht fehlen dürfen natürlich unsere aktuellen Longseller „Dice Forge“, „Skyjo“ „Beasty Bar“ oder auch „Azul“, ohne die fast kein Spieleabend mehr vergeht. Die Zeiten in denen „Wikinger“ oft aufgelegt wurde sind schon lange vorbei, eigentlich schade für dieses spannende Spiel. Zum Abschluss steht noch die Gründung eines Königreichs auf dem Programm. Die Häuser stehen bereits, also müssen nur noch die Bewohner einziehen – „Majesty“.

 

29. Juni 2019                25 Jahre Aschaffenburger Spielekreis

 

Hurra, wir sind tatsächlich 25 Jahre alt geworden. Was wir natürlich ordentlich gefeiert haben. Trotz grandioser Hitze wollten sich geschätzte 40 – 50 Besucher dieses Event nicht entgehen lassen.
Los ging´s um 14:00 Uhr, abgeschlossen habe ich um 01:30 Uhr. Es gab Kuchen, ein leckeres Büfett, wir haben gegrillt und natürlich viel gespielt. Erstmals haben wir den schönen Hof genutzt und auf Biertischen gezockt.
Zu den Spielen kann ich gar nicht viel sagen, nur das „Great Western Trail“, Dice Forge und Tadsch Malhal gespielt wurden. Um der Hitze entgegen zu wirken, habe ich extra ein paar kalte Spiele mitgebracht wie „Pinguine“, „Snow Trails“ oder „Titanic“ (wegen dem Eisberg), um wenigstens gedanklich abzukühlen. Jedenfalls hat es trotz tropischer Hitze Allen viel Spaß gemacht, so dass bereits Stimmen laut wurden, jedes Jahr ein kleines Sommerfest zu veranstalten. Mal schauen.

Es ist mir leider erst bei meiner Statistik aufgefallen, Schimpf und Schande über mich, dass wir tatsächlich auch den 555. Spieleabend hatten. Also gleich ein doppelter Grund zum Feiern.

Bedanken möchte ich mich bei den vielen Helfern, die beim Auf- und Abbau oder in der Küche mitgeholfen haben. Nicht zu vergessen die zahlreichen Hobbyköche, die zu unserem vorzüglichem Büfett beigetragen haben. Fazit – eine rundum gelungene Feier !

14. Juni 2019

Black Fleet
Black Fleet

23 Spielefreunde waren heute dabei, darunter auch ein neues Gesicht.

 

Eines meiner Lieblingsspiele ist „Lorenzo der Prächtige“. Ich weiß gar nicht ob besagter Herr überhaupt mitspielt, ist auch egal. Das Spiel, ein typisches Workerplacement-Game. Vieles gilt es zu beachten. So sollte zunächst eine Produktions- und Erntekette aufgebaut werden. Dann gilt es den Nachschub an Münzen und Helfern zu organisieren, Entwicklungskarten zu beschaffen und der Kirche die Steuern zu zahlen.
Ein Platz war noch frei, also hab ich mich dazugesetzt. Vor mir steht mein schwer beladenes Handelsschiff, mit dem ich bald ordentlich Reibach machen werde. Ein Piratenschiff habe ich auch, wäre doch gelacht, wenn hier nicht fette Beute winkt. Pustekuchen, ehe ich mich umgedreht habe ist mein Handelsschiff ausgeraubt und mein Pirat von der Kriegsflotte versenkt – „Black Fleet“. Wieder trockenen Boden unter den Füßen geht es an den Bau einer großen Kathedrale. Maurer und Zimmermänner müssen her und ein Glockengießer wäre auch nicht schlecht. Damit die Jungs ordentlich was wegschaffen, muss zunächst Material, also Sand, Holz und Stein besorgt werden. – „Die Säulen der Erde“.  Nebenan wird auch an einer Kathedrale gebaut, zumindest an den Fenstern - „Sagrada“. Eine Nummer kleiner geht´s bei „Stone age“ zu. Hier entstehen nur kleine, wackelige Strohhütten. Am Nachbartisch sitzen die Stromer und ziehen ihre Leitungen durch die Lande - „Funkenschlag“.
Der Oldie des Abends war „Tikal“, ziemlich neu dagegen „Forum Trajanum“, ein Spiel aus der Feder von Stefan Feld.
In die Sagenwelt abgetaucht wurde bei „Mystic Vale“,
 einem innovativem
Deck-Building-Spiel. Überhaupt gab´s heute wenige Kartenspiele, ich habe nur noch – „6 nimmt“ entdeckt.

31. Mai 2019

Nichts, außer dass 26 Besucher beim Spieleabend dabei waren, kann ich berichten. Denn ich war im Urlaub. Freue mich schon auf den nächsten Spieleabend.

17. Mai 2019

Touria
Touria

Heute waren 22 Spieleliebhaber in ihrem Element, darunter auch zwei neue Gesichter.

Leider habe ich es zeitlich nicht geschafft, in gewohnter Form vom Spieleabend zu berichten. Aber wenigstens die Titel der Spiele möchte ich nennen.

  • Die Legenden von Andor

  • Azul

  • Turia

  • Lift off

  • Im Namen Odins

  • Marco Polo

  • Campions oft he Midgard

  • Wizard

  • Majesty

  • Dice Forge

  • Syndikat

  • Port Royal

  • Würfelkönig

  • Rise of tribes

 

03. Mai 2019

Quodd Heros
Quodd Heros

Der 15. Besucher heute, war gleichzeitig der 8.000 und durfte sich über das Spiel „Lift off“ freuen. Außer dem Gewinner waren heute noch 26 weitere Mitspieler-innen dabei.

 

Und los geht´s - nach 6 Wochen Abstinenz darf ich wieder mal ein paar Zeilen zum Besten geben.
Einsteigen möchte ich mit Jean, den ich durch die Gassen von „Valletta“ schiebe. Besagter Herr verschaffte mir den einen oder andern Siegpunkt beim Gebäudebau. Ein gelungenes Deckbauspiel um den Bau der Hauptstadt von Malta. Von einer kleinen Insel auf die andere, - „Isle of sky“. Die Insel besteht zu Beginn nur aus einem einzigen Plättchen und wird
peu à peu ausgebaut. Der Clou dabei, weitere Inselteile müssen gekauft werden, wobei die Ein- und Verkaufspreise verdeckt festgelegt werden.

Lange nicht mehr auf dem Tisch lag „Auf den Spuren von Marco Polo‘‘, sicher eines der besten Kennerspiele. Ein anderes Expertenspiel ist „Magnastorm“, das mit den schildkrötenartigen Forschungsstationen auf einem fremdem Planeten. Zurück aus der Zukunft widmen wir uns dem Weinbau – „Grand Cru“, oder solch banalen Dingen wie Kartenspielen „Texas Holdem“, „Port Royal“ und „Phase 10“.
Neu in unserem Spieletempel war „Quodd Heros“, erinnert etwas an Robo Rally durch die programmierbaren Spielzüge. Thematisch geht´s um den Aufbau einer untergegangen Welt. Die Aufmachung ist jedenfalls fantastisch und reizt zum Ausprobieren. Noch in der Folie war auch das Spiel „Ohanami“, dort sollen mit Karten Zahlenreihen gelegt werden. Passt auch zu „Dog“, Karten mit Zahlen bestimmen die Vorwärtsbewegung in dieser Mensch ärgere dich Variante.
An der berühmten Kathedrale von Barcelona der Sagrada Família, wird schon seit 1886 gebaut. Damit das Ganze langsam zum Ende kommt, bauen wir schon mal die bunten Fenster –„Sagrada“. Eins hab ich noch „Vikings gone wild“ und Schluss für heute.

22. März 2019

Tiefseeabenteuer
Tiefseeabenteuer

Mit 27 Teilnehmern war unser Spieleabend wieder hervorragend besucht.

 

Vor drei Jahren gab es noch einen richtigen Hype um das Spiel, heute wird es immer noch gerne gespielt „Great Western Trail“ mit Erweiterung. Wir schlagen den Bogen vom wilden Westen ins römische Reich – „Forum Trajanum“. Anstelle von Ochs und Kuh, wird in Rom mit Arbeitern, Bürgern und Baumeistern hantiert.  Eine andere Baustelle liegt auf einem fernen, unwirklichen Planeten. Mächtige Stürme fegen über die karge Landschaft und so gilt es möglichst schnell zu bauen und abzurechnen, bevor alles den Bach runter geht – „Magnastorm“. Nix mehr zu retten gibt es dagegen in dem kooperativen Spiel „This war of mine“, der Bürgerkrieg ist längst ausgebrochen, der Kampf ums Überleben hat begonnen.
Von den abendfüllenden Spielen zu den Alltagstauglichen. Was wäre hier besser geeignet als ein paar Würfelspiele, ratet mal; eines benennt eine Spielerstadt in den USA und bei dem Anderen können doch tatsächlich die Würfelseiten ausgetauscht werden. Mehr verrate ich nicht. 
Mein Platz war heute bei „Royals“. Vor mir liegt ein Spielplan mit der Europakarte des 17. Jahrhunderts. In den einzelnen Ländern hocken die siegpunktträchtigen Adeligen und warten darauf eingesammelt werden. Um die Royals zu ergattern, muss ich zunächst die richtigen Karten sammeln und dann rechtzeitig abgeben. Punkte gibt’s zudem noch für diverse Mehrheiten. Es gibt originellere Spiele. Zum Beispiel „Neom“, dem Plättchen-Drafting-Stadtbauspiel. Überhaupt waren heute die Plättchenleger in der Überzahl. Mit dabei „Carcassonne Mayflower“,  „Railroad revals“ oder auch „Tiefseeabenteuer“.
Wieder aufgetaucht, zieht es uns in die Kneipe „half pint heros“ um ein paar Runden „Texas Holdem“ zu spielen. Mal schauen was noch übrigbleibt, der Hund „Dog“ und die Gewürze „Century die Gewürzstraße“.
Von mir, gibt´s erst am 03. Mai wieder was zu hören, am 05. April bin ich auf Spielerreise in Österreich
J und am Karfreitag fällt der Spieleabend aus.

08. März 2019

Magnastorm
Magnastorm

25 Spieleliebhaber hatten viel Spaß heute Abend und haben sage und schreibe 17 verschiedene Spiele aufgetischt.

Um ein bisschen Ordnung in die Spieleflut zu bringen, und weil ich nicht viel Zeit habe, teile ich das Ganze mal ein.
Als da wären die dicken Brocken; die Experten- oder Kellnerspiele - ich meinte natürlich Kennerspiele: Dauergast „Lorenzo der Prächtige“, - der will haben Reiz bei mir wird immer stärker. Das nächste Objekt hab ich schon - „Funkenschlag“, immer schön brav die Städte ans Stromnetz anschließen. Noch druckfrisch kommt „Magnastorm“ daher. Ein neuer Planet soll erforscht werden. Also schicke ich meine Forscher los, baue schildkrötenähnliche Stationen und übernehme den ein oder anderen Spezialisten. Aber Vorsicht, der Sturm rückt unweigerlich näher und beendet jede Aktion auf den betroffenen Gebieten. Die Einfärbung durch Terra Mystica lässt sich nicht leugnen.
In der Klasse der Familienspiele finden sich „Alhambra“, „Neom“, „Dice forge“ oder auch „Dice Hospital“. Nicht zu vergessen unsere tierischen Spiele „Bärenpark“, „Piepmatz“ und „Meine Schafe, deine Schafe“.
Die spielerische Fliegengewichtsklasse war heute mit „Korsar“, Quirkle Cubes“ und
 „Doppelt so clever“ besetzt. Schnell noch die Reste zusammengekehrt – „Winzige Weltreiche“, „Port Royal“, „Texas Holdem“ „Die Sterne stehen richtig“ und fertig.

22. Feb. 2019

Vienna
Vienna

Mit 27 Teilnehmern war unser Spieleabend wieder bestens besucht.

 

König Artus und „Merlin“ suchen einen Nachfolger. Um den Alten zu beeindrucken, gilt es möglichst viel Macht aufzubauen, sprich für Mehrheiten zu sorgen - in den weiten Landen, ebenso wie in den Burgen. Da hat es der König von nebenan schon einfacher. Ein bisschen hin und her gewürfelt und schon ist die Bevölkerung fürs neue Reich komplett – „Würfelkönig“. Weg mit den ganzen Königen, es geht hinaus aufs weite Meer „Port Royal“, das Seefahrerkartenspiel, bei dem so manche Fahrt auf dem Meeresgrund endet.
Die Gruppe Ultrafox hat es besungen, wir haben es gespielt „Vienna“. Kurz, mir gefällt der Song besser als das Spiel. Von einer Hauptstadt in die andere „London“. Nach dem großen Feuer von 1666 gilt es die Stadt wieder aufzubauen. Es wird Land gekauft, Gebäude werden hochgezogen, Gewinne kassiert.  Um Kasse machen, geht es auch im allerbesten Zockerspiel „Vegas“, hier rollt der Rubel.
Aus alt mach neu, einst hieß das Spiel Pfeffersäcke, heute - „Franchise“. Der Spielverlauf ist gleich geblieben; ausbreiten, Unternehmen gründen und Einfluss ausbauen.
Etwas Bewegung kann nicht schaden, also flitzen wir durch den Dschungel „Karuba“ und schleichen durch die Raumstation „Clang in Space“. Im Gegensatz zu dem Vorgänger Klong, bei dem ein alter Drache nicht aufgeweckt werden sollte, gilt es hier unbedingt zu vermeiden den bösen Lord Eradikus aus dem Schlaf zu reißen.
Unser abendfüllendes Spiel heute
 - „Lorenzo der Prächtige“ mit Erweiterung. Um beim Namen zu bleiben, das Spiel ist einfach prächtig.  Der Titel „Royals“ dagegen, klingt nur nach Pomp und Pracht, auf dem Tisch liegt aber eher spielerisches Mittelmaß. Richtig tricky ist das Kartenspiel "Texas Showdown", mit dem ich meine kleine Reportage beende.

 

Zufällig entdeckt, Titelthema GEO 11/2018 "Das spielerische Leben". Warum spielen so wichtig ist für uns und was wir dabei lernen. Ein schöner Artikel über den Sinn des Spielens.

 

08. Feb. 2019

Ulm
Ulm

Genau 20 Besucher wollten den heutigen Spieleabend nicht verpassen.

 

Der Zungenbrecher - in Ulm und um Ulm und um Ulm herum – war nicht notwendig um das gut durchdachte Brettspiel „Ulm“ zu spielen. Gemächlich treibt die Ulmer Zille die Donau hinab. In den links und rechts liegenden Stadtvierteln sind Aktionen möglich. So kann ein Siegel gesetzt werden, was immer mit einem Gewinn verbunden ist oder auch ein Familienwappen für spätere Siegpunkte. Die drei möglichen Aktionen werden mit einem netten, kleinen Schiebemechanismus ermittelt, so dass die gewünschte Aktion mitunter nicht zur Verfügung steht. Genau umgekehrt geht es bei „Neom“ zu. Hier ist die Auswahl an Plättchen zum Städtebau sehr groß, so dass es immer schwerfällt zu entscheiden, welche Teile an den Nachbarn weitergegeben werden. Städtebau im drafting Modus.
Der Kampf ums Überleben nach einem Atomkrieg ist das Thema bei „Outlive“. Das Überleben im strahlenverseuchten Niemandsland ist hart. Es gilt für die nötige Nahrung zu sorgen, die Strahlung zu reduzieren und die Überlebenden in den sicheren Bunker zu bugsieren.
 
Unsere Erik and friends group ist weiter mit dem „Forum Trajanum“ Zyklus beschäftigt. 
Jette hat „Dog“ aufgelegt und meine Spielerunde versuchte sich mit „Ambar“. Es wird wohl bei diesem einen Versuch bleiben.
Ein schönes Worker Placement-Spiel ist „Lords of waterdeep“. Es werden Agenten losgeschickt um Diebe, Magier und andere Gestalten anzuwerben. Gebäude entstehen,  Intrigen werden angezettelt und Quests erfüllt. Fast wäre der Spieleabend ohne ein Kartenspiel zu Ende gegangen, aber nur fast - denn es wurde noch „3 sind eine zu viel“ gespielt.

25. Jan. 2019

Tudor
Tudor

28 Besucher haben heute dafür gesorgt, dass trotz Ausfall der Heizung niemand frieren musste.

 

Ein kleines Feuerchen gegen die Kälte ist natürlich auch nicht schlecht und so loderten die Flammen gar mächtig in dem alten Gemäuer. Sofort rückt die Feuerwehr aus und nimmt den Kampf gegen die Flammen auf. Doch aller Einsatz war vergebens, nach kurzer Zeit krachte Alles zusammen – „Flash Point“. Nach so einem „Fiasko“ verlegen wir das Geschehen auf die hohe See „Port Royal“.
Das Reisebüro Touristen-Nepp bietet eine Sonderfahrt an. Es geht von „Orleans“ über „Straßburg“ nach „Istanbul“. Von dort bringt uns Schlimmer geht´s Nimmer Airline in das Spielerparadies „Vegas“. Kaum angekommen packen wir unsere Würfel aus - die mit den veränderbaren Zahlen - und räumen mal so richtig ab „Dice Forge“.  Vom Gewinn genehmigen wir uns noch einen kleinen Absacker in der „Beasty Bar“.

Neu in unserem Spieletempel war „Tudor“, das Spiel um den Aufstieg in den Hochadel. Gleich nebenan lag das neue Werk von Stefan Feld „Forum Trajanum“ auf dem Tisch. Wieder einmal wurde das Thema Rom gewählt. Arbeiter, Bürger und natürlich Baumeister in Stellung bringen, Ressourcen sammeln und Gebäude bauen. In völlig anderen Sphären wandelt „Elysium“ oder „Mystic Vale“.
Kein Spielabend ohne Kartenspiele. So findet sich heute „Schollen rollen“, „Abluxxen“ und „Schöne Sch#!?e“ auf den Spieltischen.

Inselbau für Anfänger. Vier Aktionen stehen zur Verfügung. Inselplättchen erwerben, Einwohner platzieren, Auftragskarten ziehen und umwandeln von Bewohnern in Siegpunkte. Alles ist schön gestaltet und spielt sich als gehobenes Familienspiel – „Skylands“.

11. Jan. 2019

Pulsar 2849
Pulsar 2849

The same procedure as last year? Erneut wurde am 1. Spieleabend im neuen Jahr die Rekordzahl von 32 Besuchern gezählt, darunter auch wieder viele neue Gesichter.

 

Ausgepackt wurden heute the best of Aschaffenburger Spielekreis. Ganz vorne dabei natürlich „Terraforming Mars“ und „Great Western Trail“, letzteres mit der neuen Erweiterung. Nicht fehlen darf in dieser Aufzählung auch „Kingsburg“ oder das Kartenspiel „krass kariert“.  Überhaupt geht kein Spieleabend ohne zahlreiche Kartenspiele zu Ende, so auch heute mit  „Texas Holdem“, „Skyjo“ und dem Klassiker schlechthin „6 nimmt“.
Meine Beschäftigung an diesem Abend, Farben kaufen, mischen und ein Fresko malen. Dumm nur, wenn ich zu spät aufstehe bleiben mir nur die Reste auf dem Farbenmarkt. Stehe ich ganz früh auf, habe ich freie Auswahl, dafür die höchsten Preise. Zudem hat einer meiner Gehilfen keinen Bock so früh aufzustehen und haut einfach ab – „Fresko“.

Die unendlichen Weiten und Misthaufen bestimmen die Szenerie der Spiele „So ein Mist“ und „Pulsar 2849“. Während letztgenanntes Werk sich mit der Entdeckung und Entwicklung von Planeten befasst, geht es  bei "So ein Mist" darum seine Spielsteine schnellstmöglich los zu werden. Diese Aufgabe wird auch bei „Auf Achse“ gestellt. Die ersteigerte Ware wird auf LKWs verladen und ohne Maut zum Kunden befördert.  Wir wechseln das Verkehrsmittel und setzen uns in die Straßenbahn der „Line 1“. Nach mehr oder weniger erfolgreichem Streckenbau, gilt es als Erster alle Haltestellen in der richtigen Reihenfolge anzufahren.
Plättchen legen leicht gemacht, im Dschungel bei „Karuba“, im Garten bei „Trellis“ und  im Königreich bei „King Domino“. Fehlt noch die Würfellei, auch hier ist ein Royal im Spiel - der „Würfelkönig“. Zu guter Letzt lag noch „Die Meuterei“ auf dem Tisch.

 

28. Dez. 2018

 

Mit nur 16 Besuchern, darunter zwei neuen Gesichtern, war der letzte Spieleabend in diesem Jahr überraschend dünn besiedelt.
Leider musste ich aus gesundheitlichen Gründen auch daheim bleiben. Patric hat mir nur verraten, dass „Auf den Spuren von Marco Polo“ und „Great Western Trail“ gespielt wurden.
Dank Frederik, kann ich noch ein paar Spiele nachmelden. "Dice Forge", "Terra Mystica", "Azul", "Pepper", "Texas Showdown", "Dumm gelaufen", "Hol's der Geier", "Mitternachtsparty" und "Wizard".

Als Resümee des Jahres bleibt, dass wir zum dritten Mal in Folge eine Steigerung der jährlichen Besucherzahlen hatten – 2018 mit 587 Besuchern. Auch die 32 Besucher am 12. Januar waren bislang unübertroffen.
Auf den Spieltischen gab es im Gegensatz zu 2017, wo mit Great Western Trail und Terraforming Mars zwei Dauerbrenner auf den Tischen lagen, keine Spiele die einen ähnlich bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Gerne gespielt wurden „Scythe“ oder auch „Petrichor“. Gut angekommen in unseren Runden ist „Azul“, bemerkenswert war „Biosphere“, raffiniert das Kartenspiel „Krass kariert“, klein aber fein das Würfelspiel „Ganz schön clever“.
Ein kleiner Ausblick auf 2019 - da wird unser Spielekreis doch tatsächlich 25 Jahre alt! Natürlich werden wir dieses Event gebührend feiern.
Somit bleibt mir nur noch allen Leserinnen und Lesern meiner kleinen Reportagen ein gutes und verspieltes neues Jahr zu wünschen.

14. Dez. 2018

Gullypiratten
Gullypiratten

26 Spielerinnen und Spieler wollten den vorletzten Spieleabend im Jahr nicht versäumen.

Der Wettstreit um das beste Futter in der Kanalisation hat begonnen. Im Angebot lecker Pommes, Burger, Raviolidosen, Ketchup und Asiafood. Drei Boote sehen bereit um in die raue Kloakensee zu stechen. Aber es gibt nur 4 Plätze auf dem Kähnen und jeder will Kapitän werden, weil der die meiste Beute kriegt – „Gullypiratten“. Um den ganzen Sch…… wieder abzuwaschen stellen wir uns in den Regen – „Petrichor“.
Es ist lange her, dass ein Spiel zu acht gespielt wurde, heute war es wieder soweit – „Room 25“. Nebenan lag „Hexenhaus“ auf dem Tisch. Besagtes Bauwerk wird aus blauen und grünen Pfefferkuchen gebaut, um damit Rumpelstilzchen und andere Fabelwesen anzulocken. Vom Pfefferkuchen zum Bier. Dieses Grundnahrungsmittel der Bajuwaren ist neben Gold eine wichtige Ressource bei „Vikings gone wild“,  dem Wettstreit der Clanhäuptlinge im Wikingerreich.
Die Huskys sind unruhig, sie wissen gleich fällt der Startschuss - und los geht’s. Mein Schlitten gleitet wunderbar durch den Schnee, ruckzuck habe ich die Nase vorn. Alles geht gut, bis Ralf mich auf der Zielgeraden noch abfängt – „Snow tails“. Wieder in wärmeren Gefilden, geht’s mit Aloha und Hula-Hopp Tänzerinnen weiter – „ Hawaii“. Nicht weniger anspruchsvoll ist „Lorenzo der Prächtige“ oder auch „Decrypto“.
Die Würfelfraktion hat sich heute mit „Würfelkönig“, „Noch mal“ und „Ganz schön clever“ beschäftigt. Nach der lockeren Würfellei sind jetzt ein paar Denksportaufgaben angesagt, im Angebot „Brain Storm“ und „eye know“.
Was noch auf den Tischen lag; das gute alte „Ubongo“ und das schöne, neue „Dragoncastle“. Dann wäre da noch „Skyjo“, was soll ich sagen, mir fehlen die Worte.

30. Nov. 2018

Franchise
Franchise

Mit 28 Besuchern zeichnet sich schon heute ein neuer Jahresrekord ab.

 

Die Zeit ist knapp, deshalb kann ich nur kurz vom Spieleabend berichten.

Auffällig Viele waren heute irgendwie unterwegs;  Im staubigen Wilden Westen bei „Great Western Trail“, in Paris mit der „Metro“, im „Elfenland“ mit dem Trollwagen oder in „Ulm“ mit der Zille. Bereist wurde auch Nordamerika in „Franchise“ oder die Weiten des Ozeans in dem Kartenspiel „Port Royal“. Schiebe ich doch gleich die Kartenspiele hinterher. Als da wären, wahrscheinlich zum hundertsten Mal erwähnt, „Wizard“ und noch nie dagewesen „Skyjo“. Von den Karten zu den Würfeln. Im Angebot „Heck Meck am Bratwurmeck“ unser Absacker Nr. 1 oder das nicht weniger beliebte „Vegas“. Einen festen Platz in der aktuellen Hitparade der meistgespielten Spiele in unserem Kreis hat auch „Ganz schön clever“ und natürlich „Stone age“. Für den Aufsteiger des Jahres liegt „Azul“ ganz gut im Rennen.
In der Kategorie das komplexe Spiel, findet sich „Lorenzo der Prächtige“, in der Abteilung Familienspiel „Vikings gone wild“. Beim zusammenkehren der Reste habe ich noch „Mystic Vale“ und das Untergangsszenario „Die letzten Tage von Atlantis“ gefunden.

16. Nov. 2018

Neom
Neom

 

Full house ist ein ordentliches Blatt beim Pokern oder wenn 30 Besucher beim Aschaffenburger Spielekreis zusammenkommen. Was nicht heißen soll, dass wir keinen Platz mehr hatten.

Eine kleine Überschrift heute könnte China sein. Zum einen wäre da „ZhanGuo“ mit Palast und Mauerbau im alten China oder auch der Mah-Jongg Ableger „Dragon Castle“. Der dritte Chinese wäre „Mandarin“ und beschäftigt sich mit chinesischen Tierkreiszeichen.
Mein Platz war heute bei der Queen Games Neuheit „Skylands“. Erinnert etwas an Carcassonne, lässt sich locker und flockig spielen. Gleich danach habe ich die Neuheit „Orbis“ getestet. Mein Urteil - kein Überflieger aber solides Handwerk. Dann war da noch „Zura“, eine Art Memory, was soll ich sagen, schade um die verlorene Zeit. 
Nicht so bei „Petrichor“ oder „Azul“, hier trägt neben der Spielidee auch die ausgezeichnete Gestaltung wesentlich zum Spielspaß bei.
Sodann begeben wir uns auf die Suche nach „Room-25“. Dabei durchforsten wir Wirbel- und Fallenkammern, Dunkelräume und Kerker. Wer Pech hat landet in der Todeskammer und scheitet aus. Nebenan kämpfen sich fünf tapfere Feuerwehrmänner durch Flammen und Rauch um die sieben Hausbewohner zu retten – „Flash Point“.
Die Kartenecke war heute mit „Texas Holdem“„Ziegen kriegen“  und na was wohl, unserem heißgeliebten, unwiderstehlichem „Wizard“ bestückt. Fehlt noch ein bisschen Würfellei, bitteschön - „Dice forge“. Mal gucken ob ich Alles habe, nein eins fehlt noch „Neom“. Eine Stadt soll gebaut werden. Baumaterial draftet umher, Wohnviertel, öffentliche Gebäude und Industriegebiete werden aus dem Boden gestampft. Damit nicht alles so glatt läuft, wird die ein oder andere kleine Katastrophe eingestreut.

 

02. Nov. 2018

Lift off
Lift off

 

Die Spielemesse in Essen ist vorbei und 20 Besucher waren auf die Neuheiten gespannt.

Eine der Neuerscheinungen ist „Lift off“, ein im Retrodesign gestaltetes Expertenspiel. Der Wettlauf ins All hat begonnen, Raketen werden gebaut, Spezialisten angeheuert und Missionen gestartet. Neuheit Nummer zwei ist auf dem Boden geblieben, obwohl der Verlag Space Cowboys heißt – „Orbis“. Hier fällt den Spielern die Rolle von Gottheiten zu, die versuchen eigene Welten zu erschaffen. Nebenan entsteht die Welt der Giganten, Nixen und Alchemisten – „Terra Mystica“.
Zwei Nummern kleiner geht es bei „Korsar“ zu, dem Kartenspiel mit den fetten Handelsschiffen, die es zu kapern gilt. Auf ganz andere Beute haben es die Diebe bei „Adel verpflichtet“ abgesehen. O wie ist das schön, mein Dieb ist im Schloss, es werden drei Ausstellungen gezeigt und überall habe ich meine Finger drin. Eine Runde später schicke ich meinen Detektiv in besagte Location und siehe da, nur Diebesgesindel schleicht herum, in der Hoffnung meine Ausstellung zu plündern. Nix gibt´s ab in den Knast geht´s, die Belohnung kommt zu mir. Ganz brav geht es dagegen bei „Azul“ zu, dem Spiel für angehende Fliesenleger.
Nicht nur der Türsteher ist ein Problem, die ungeduldige Meute in der Warteschlage kämpft mit harten Bandagen um den Einlass. So wird ständig die Reihenfolge verändert, der Eingang von vorne nach hinten verlegt, mancher Gast mit einem Fußtritt in die Gosse befördert oder vom Krokodil verspeist – „Beasty Bar“. Ganz anders bei „Winter der Toten“,
 hier will niemand von einem Zombie angeknabbert werden.
Schwere Kost hatten unsere Experten zu verdauen, so blieb es in dieser Runde nur bei einem Spiel am Abend – „ZhanGua“. Maximal 15 Minuten dauert dagegen „Magic Maze“. Die Aufgabe, Einbruch ins Kaufhaus, vier Ganoven, alle rennen gleichzeitig umher, keiner sagt ein Wort. Zum Abschluss haben wir noch die Wutz geschruppt – „Drecksau“.

19. Okt. 2018

Heute bleibt mir nur zu berichten, dass 21 Besucher dabei waren. Ein paar Viren waren der Ansicht, dass ich heute besser zu Hause bleiben soll.

Einen kleinen Hinweis habe ich noch, meine Spieleliste ist jetzt vollständig erfasst.

05. Okt. 2018

Caylus
Caylus

Donnerwetter, 30 Besucher waren heute dabei und somit wurde der Rekord nur knapp verfehlt (32). Auch zwei neue Gesichter haben zum Spielekreis gefunden. Viele Besucher, ist gleich viele Spiele, 19 davon lagen heute auf den Tischen.

 

Mein Platz war an diesem Abend bei „Quartier Latin“, dem Studentenviertel von Paris. Dort versuche ich mit meinem Partner mehrere Lokalitäten zu eröffnen. Baugenehmigung liegt vor, jetzt wird Personal eingestellt, Inventar gekauft, Marketing betrieben. Aber kaum latscht der erste Kellner rum ist er schon krank, das Inventar vernichtet durch Wasserschaden und ständig diese Rowdys die Alles kurz und klein hauen wollen. Woher kommt´s, natürlich vom gegnerischen Team. Na gut, dann schmeiß ich mal ein kleines Bömbchen rüber.
Es kracht zwar Alles zusammen, aber eine Bombe ist nicht daran schuld, sondern so manche unmögliche Bauaktion „Bausack“. 
Wenn Patric dabei ist,  darf natürlich „Kingsburg“ nicht fehlen, dem Würfelspiel mit dem Unhold am Jahresende. Auch nicht von Pappe ist der Drache bei „Klong“, also besser nicht aufwecken, sonst bekommt der Held die “Drachenfaust“ zu spüren.
Es gibt eine Straße, eine Hand voll Häuser und zwei Fußgänger, den Seneschall und den Vogt. Etwa zwei  Stunden später steht ein Schloss und eine ansehnliche  Siedlung auf dem Spielplan – „Caylus“. In der Umgebung bricht sodann der Bauboom aus, Haus um Haus wird gebaut „Kingdom Builder“ und als Krönung des Geschehens entsteht eine Kathedrale  - „ Die Säulen der Erde“.  Gut in dieses mittelalterliche Szenario passen auch die Spiele „Lancanster“ oder „Wikinger“.
Finstere Kreaturen, eine staubige Wüstenlandschaft und marodierende Banden sind die Zutaten in dem Endzeitspiel „Badlands“, Mad Max lässt grüßen.
In der Abteilung Familienspiele begegnen uns heute „Vegas“,  „Würfelkönig“ und das aktuelle Spiel des Jahres „Azul“.
  Kein Spieleabend ohne Kartenspiele, also ärgern wir uns -„Sticheln“, bringen Farbe ins Spiel - „Coloretto“, und zählen die  Ziegen    „Nur die Ziege zählt“.
Fast ist es geschafft, aber zwei Kandidaten für den Schlussakkord bleiben noch. Da wären das eher düstere und ungewöhnliche Spiel „Die 3 Gebote“ und ein typisches Städte-Aufbau-Spiel – „Valletta“.

21. Sep. 2018

Xcom
Xcom

Es wird Herbst und die Besucherzahl steigt langsam wieder an, so dass heute 19 Spieler/-innen die Würfel rollen ließen.

 

Also würfeln wir gleich los mit „Würfelkönig“, einem König der versucht Bewohner für sein Dorf anzulocken. Bewohner sind nicht notwendig, einen König gibt´s auch, aber das Dorf muss erst noch zusammengewürfelt werden – „Kingsburg“.
Weit weg von allen Königreichen spielt sich "Phase 10" ab. Karten ziehen und versuchen die geforderte Kartenkombination vor allen anderen Mitspielern zu erfüllen, das war´s. Deutlich mehr Hirnschmalz fordert da schon „Merlin“. Schließlich gilt es Aufträge zu erfüllen, möglichst viele Gefolgsleute auf dem Spielplan zu platzieren, für Mehrheiten in den Königreichen und den weiten Landen zu sorgen. Der Sprung vom Land ins Wasser gelingt mit „Port Royal“ am besten, dem Kartenspiel mit Siedlern und Witzbolden. Da fallen mir doch glatt zwei weitere Charaktere in einem Kartenspiel ein, Narren und Zauberer in der Jubiläumsedition, mehr wird nicht verraten.
Zwei Neandertaler in die Hütte gepackt und Schwups kommt ein Dritter raus. Während sich die Einen mit Paarungsritualen beschäftigen, schuften die Anderen in den Steinbrüchen oder müssen im Wald Holz für den Hüttenbau sammeln – „Stone age“.
 Wir beamen uns von der Steinzeit in die Zukunft. Aliens greifen an, Abfangjäger starten, Panik breitet sich aus. Hier ist koordiniertes Vorgehen gefragt, denn die Zeit läuft gnadenlos ab, in diesem App gesteuerten Spiel - „Xcom“. Ohne Zeitdruck wird „Yokohama“ gespielt. Ganz traditionell werden Felder angesteuert und dort die üblichen Aktionen ausgeführt - Gebäude errichten, die Technologie weiterentwickeln, Ressourcen erwerben und Aufträge erfüllen. Erinnert vom Zugmechanismus 
an das preisgekrönte Spiel Istanbul.
Ein anderes ausgezeichnetes Spiel ist „Zug um Zug“, das Spiel des Jahres 2004. Eins hab ich noch, das Kartenspiel „Krass karriert“.

07. Sep. 2018

Drop it
Drop it

Erneut waren 17 Besucher dabei und hatten viel Spaß.

 

Meister Yoda würde sagen, nicht viel Zeit ich habe, deshalb heute ein Schnelldurchlauf.
Ordnen Sie die folgenden vier Spiele den entsprechenden Ländern zu:
Tikal  /  Raya oft the Ganges  /  Azul  /  Texas Holdem.
 a) Guatemala 
b) Portugal c) Indien d) USA.
Die Auflösung in zwei Wochen.
Nicht der Berg, sondern der Dschungel ruft und Alle rennen sie los - „Wettlauf nach El Dorado“. Müde und durchgeschwitzt ist jetzt eine kleine Geschicklichkeitsübung angesagt -„Drop it“. So lasse ich bunte, geometrisch geformte Holzplättchen zwischen zwei Glasscheiben fallen und hoffe, dass sie nicht an den Rand anstoßen, nicht an die gleiche Form, nicht an dieselbe Farbe. Je höher das Teil platziert wird, desto satter der Gewinn. Zurück bei den richtigen Spielen  
landen wir bei „Hawaii“ oder „Lords of Waterdeep“.
Ein bisschen an Kniffel erinnert das Würfelspiel „Spexxx“, dauert aber viel länger. Noch mehr Würfellei gibt´s bei „Ganz schön clever“ oder “Quixx“. Last not least lag noch ein Kartenspiel auf dem Tisch - „3 sind eine zuviel“.
Ihr kennt doch Alle Meister Yoda, den schrumpeligen Zwergschimpansen aus dem Krieg der Sterne Film - oder?

24. Aug. 2018

Suburbia
Suburbia

Auch der Spielekreis bleibt vom Sommerloch nicht verschont, so dass heute „nur“ 17 Besucher dabei waren.

 

Anscheinend hat der aktuelle Bauboom auch den Spielekreis erreicht. Wir haben gebaut was das Zeug hält. Städte bei „Suburbia“ – Gebäude in der Hauptstadt von Malta „Valletta“ und noch mehr Städte auf dem Mars „Terraforming Mars“. Nur Städte und Häuser bauen ist aber langweilig, also stampfen wir noch ein paar Weltwunder aus dem Boden „7 Wonders“.
Genug mit der Maloche, jetzt liegt ein gepflegtes Workerplacementspiel auf dem Tisch „Lorenzo der Prächtige“. Wobei das Spiel alles andere als eine Entspannungsübung ist. Ständig gilt es zu überlegen - kaufe ich mir noch schnell eine Gebäudekarte oder eine Charakterkarte oder vielleicht doch eine grüne Ressourcenkarte. Hockt schon der verehrte Mitspieler im Einkaufsturm wird´s teuer. Vielleicht doch lieber ernten oder produzieren: auch hier gilt, nur der Erste auf dem Feld darf ohne Malus agieren. Mist, mir fehlen noch Glaubenspunkte und schupps bin ich exkommuniziert. Anstatt jetzt Kirchensteuer zu sparen, muss ich einen schwerwiegenden Nachteil bis zum Spielende mit mir herumschleppen.
Neblige Flussauen, ein König, Helden und Monster sind die Zutaten von „Die Legenden von Andor“. Die gemeinsame Aufgabe, die Verteidigung
 der Burg vor den anströmenden Horden. Ohne Überstunden der Helden ist da nichts zu machen.
Wenigstens ein locker vom Hocker Spielchen wurde ausgepackt, "Wilde Wikinger", eigentlich ein Kinderspiel, uns Erwachsenen gefällt es aber auch.

10. August 2018

Magic Maze
Magic Maze

 4 Tische, a 4 Spieler ergibt genau 16 Besucher beim heutigen Spieleabend.

 

Die Hälfte der Spielerschar trieb heute Rindviecher durch die staubige Prärie  –„Great Western Trail“.  Andere versuchten sich im Tauchen; 6 Taucher, 3 Tauchgänge und als mageres Ergebnis 1 Schatz der geborgen werden konnte – „Tiefseeabenteuer“. Wieder an Land, wurde ein 7-stöckiges Gebäude hochgezogen – „Menara“. Es ist schon erstaunlich welche Konstruktionen hier möglich sind.
Ein anderer Ort, eine andere Aufgabe; die Location ein Kaufhaus, der Auftrag Diebstahl. Jeder der 4 Möchtegern-Ganoven sucht sein Objekt der Begierde - ist jeder fündig geworden, rennen Alle raus. Klingt einfach, aber die Sanduhr läuft unerbittlich ab. Ach ja, das Kaufhaus mit dem Diebesgut muss erst noch gebaut werden. Die vier Figuren dürfen von jedem Spieler bewegt werden, aber jeweils nur in eine Richtung. Nach dem Startschuss heißt es dann noch Klappe halten. Wir hatten schon mit Level 1 von 17 unsere Not – „Magic Maze“. Etwas mehr gesprochen werden darf bei „Codenames“, wenn es auch nur 1 Wort und eine Zahl ist.
In unserer Würfelecke lagen heute „Dice Forge“ und „Kingsburg“ auf den Tischen.

 

27. Juli 2018

Menara
Menara

20 hitzebeständige Besucher waren heute dabei. Einige wollten nicht nur spielen, sondern auch die Mondfinsternis sehen; sie wurden nicht enttäuscht.

 

Das Kennerspiel des Jahres heißt „Die Quacksalber von Quedlinburg“. Ein anständiger Quacksalber muss natürlich immer eine ranzige Brühe kochen. Ein bisschen Fliegenpilz, grüne Spinne, jede Menge Knallerbsen und anderer Krams werden aus dem Beutel gezogen. Ab Erbse Nummer 8 fliegt das Gebräu dann in die Luft. Ja nun, ist ein schönes Spiel, keine Frage, aber für Kenner doch zu glückslastig.
„Mercado“ heißt das neueste Werk vom Erfolgsautor Rüdiger Dorn. Wieder wird aus dem Beutel gezogen, diesmal Geld, auch Schwarzgeld. Damit sollen dann auf dem Markt angebotene Waren erworben werden.
Unsere Profiliga war heute mit „Orleans“, „Vasco da Gama“ und „Great Western Trail“ bestens beschäftigt.
Definitiv nix für Zittermaxe und andere unruhige Geister ist das Bauspiel Menara. Erinnert zunächst an das preisgekrönte Spiel Villa Paletti, verlangt aber deutlich höhere Baukünste. Ist das Bauwerk dann vollendet, fällt es schwer das Ganze wieder einzureißen.
Die aktuelle Temperatur von 30 Grad ist genau richtig für den „Wettlauf nach El Dorado“. Schließlich liegt das sagenumwobene Goldland im nördlichen Südamerika. Noch ein Stück weiter nach Norden und wir sind genau dort, wo sich 30 Grad am besten aushalten lassen, in der „Karibik“. Am Nachbartisch hat es heute, ganz in Gegensatz zur aktuellen Wetterlage, heftig geregnet "Petrichor".
In der neuen Reihe, mit wenig Worten ein Spiel erklären, heißt es heute: zwei Mannschaften, Ärger und ein Hund = „Dog“. Mir ist´s zu heiß ich esse jetzt ein Eis, ist doch „Ganz schön clever“ oder?

13. Juli 2018

Hawaii
Hawaii

Die 22 Besucher haben trotz Freitag, dem 13. nichts Gruseliges gespielt.

 

Der Geruch der entsteht wenn Regen auf trockene Erde fällt, wird „Petrichor“ genannt. Ein schön gestaltetes Mehrheitenspiel um das Zusammenwirken von Regen und Wachstum. Optisch auch in der 1. Liga spielt „Azul“, mein Tipp für das Spiel des Jahres 2018.
Straßen, Schiffe, Siedlungen und Städte, ist gleich „Siedler Seefahrer“ was sonst? Ist doch eine gute Idee, ich beschreibe nur die Zutaten und ihr liebe Leser ratet das Spiel.
Also los, Anführer, Mechs, Arbeiter und eine Fabrik, ist gleich? Geht auch nur mit einem Wort, ich sage nur – Ärgerfarbe. Da muss man schon „Ganz schön clever“ sein um das zu raten oder?
Schluss mit dem Rätselraten, jetzt ist harte Arbeit angesagt, schließlich wollen unsere Neandertaler gut versorgt sein – „Stone Age“. So werden Bäume gefällt, Gold gewaschen, Steine geklopft, „Kraut und Rüben“ angebaut. Als Ausgleich für die ganze Plackerei, bietet sich doch ein kleiner Urlaub auf „Hawaii“ an.
Ein ziemlich altes Spiel ist „Mah-Jongg“, laut Wikipedia wurde es schon um 1870 erfunden. Die beiden Kartenspiele „Texas Holdem“ und „Krass kariert“ sind dagegen erst 2018 erschienen.

 

Des Rätsels Lösung ist natürlich das Spiel „Scythe“ und wer wissen will zu welchem Spiel die Ärgerfarbe gehört, fragt beim nächsten Spieleabend Jette, die kennt sich damit aus.

29. Juni 2018

Dragon Castle
Dragon Castle

Mit 28 Besuchern, darunter zwei neue Gesichter, war unser Spieleabend wieder bestens besucht.

 

Vor 30 Jahren wurde „Auf Achse“ zum Spiel des Jahres gewählt. Heute lag die Neuauflage auf dem Tisch. Das Spielprinzip ist nahezu unverändert geblieben. Transportaufträge  ersteigern, mit dem LKW die Waren abholen und über ein gut ausgebautes Autobahnnetz zum Empfänger transportieren und abkassieren.  Bewegung im Spiel ist auch bei „Glück auf“, allerdings fährt hier nur der Förderkorb im Bergwerk auf und ab.
In „Tiefes Land“ sollten die „Burgen von Burgund“ besser nicht gebaut werden, denn man weiß nie ob der Staudamm auch hält was er verspricht. Keine Angst nasse Füße zu bekommen hat der alte Drachen im „Dragon Castle“, schließlich können Drachen auch fliegen.
Wir verlassen das Tiefe Land und bereisen mit unseren Kolonisten das Römische Reich. Unterwegs bauen wir Häuser, produzieren Waren und handeln – „Concordia“. Das Römische Reich war schon vier Jahrhunderte untergegangen, da entstand „Mombasa“, die zweitgrößte Stadt in Kenia. Wir besteigen in Mombasa ein Boot, paddeln nach China und versuchen dort in den Provinzen Mehrheiten zu bilden - „Han“. Keine Mehrheiten sind bei „Kingdom Builder“ notwendig. Mit ganz vielen Siedlerhäuschen, die aus Holz, werden Königreiche gegründet.
Nach den eher gemächlichen, taktischen Spielereien ist jetzt ein scharfes Schwert gefragt - „Campions of Midgard“. Die Aufgabe; unser Wikingerdorf vor den anstürmenden Trollen und sonstigem Zeugs zu verteidigen. Gleich um die Ecke wartet mit „Alte dunkle Dinge“ das nächste Abenteuer auf unsere Helden, die noch lange nicht genug haben. So heuern sie als Piraten an und versuchen in der „Karibik“ möglichst viele Schatzkisten zu erbeuten und sicher zu vergraben.
Ausgekämpft, bei „Azul“ ist Handwerkskunst gefragt. Schöne bunte Fliesen sollen nach einem bestimmten Muster an die Wand geklebt werden. Ist das Werk getan, kommt zur Entspannung ein Kartenspiel gerade recht „Wizard“. Dabei klappt es nicht immer den Blutdruck niedrig zu halten, manchmal ist halt der Wurm drin „Heck Meck am Bratwurmeck“.

15. Juni 2018

Flash Point
Flash Point

Die Fußballweltmeisterschaft und der Beginn des Aschaffenburger Volksfestes könnten dazu beigetragen haben, dass heute „nur“ 17 Besucher dabei waren.

 

Kaum war ich an unserem Domizil am Geschwister-Scholl-Platz angekommen, schlug mir schon mächtiger Brandgeruch entgegen. Kurz darauf ertönte das Martinshorn. Also haben wir die Atmosphäre genutzt und wieder einmal „Flash Point“ gespielt. Natürlich sind die 7 Bewohner aus der Flammenhöhle gerettet worden. Die rauchenden Ungetüme auf der Spieleschachtel bei „Scythe“ täuschen, denn hier geht es völlig rauchfrei zu. Gefragt sind die Entwicklung der eigenen Nation, das produzieren von Rohstoffen und die Ausbreitung auf dem Spielbrett.  Expansion ist auch das zentrale Element bei „Kingdom Builder“ und „Biosphere“, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Während beim Bau der Königreiche Karten die Richtung vorgeben, übernehmen diese Aufgabe bei Biosphere mehrere hundert Würfel.
Damit etwas Bewegung in die Sache kommt, sind wir mächtig durch den Dschungel gesaust – "Wettlauf nach El Dorado“. Da könnte sich die lahme deutsche Fußballnationalmannschaft mal ein Beispiel nehmen für ordentliche Laufarbeit.
Neu auf dem Tisch war das Spiel „Würfelkönig“, bekannt sind dagegen die Würfel bei „Dice Forge“, darf doch jeder die Augenzahlen auf seinen Würfeln nach eigenem Gusto verändern. Würfeln zum Dritten, „Noch mal“, wir würfeln und kreuzen auf einem kleinen Blatt die Würfelergebnisse an, in bester Tradition von Kniffel, Quixx und Co.
In der Kartenecke wurden heute „Abluxxen“ und das Deck-Building-Spiel „Kashgar“ serviert.

01. Juni 2018

20 eifrige Spielerinnen und Spieler waren heute dabei.

Eigentlich habe ich Urlaub und sollte daher auch Zeit haben einige Zeilen zum letzten Spieleabend zu schreiben, aber diverse Umbauarbeiten erfordern meine ganze Power. Daher nur kurz, was an Spielen auf den Tischen lag.

Dog
Kingdom Builder
Die Legenden von Andor
Railroad Revolution
Reising Sun (mit richtig fetten Monstern)
Texas Showdown (Kartenspiel)
Gambler
Mystik Vale
Port Royal (mit Erweiterung)

18. Mai 2018

Donnerwetter 29 Besucher und dass bei bestem Biergartenwetter. Mehr kann ich heute leider nicht berichten, da ich das Wochenende am schönen Chiemsee verbracht habe.

04. Mai 2018

Azul
Azul

Vorher ein leckeres Eis essen und dann einen schönen Spieleabend mit 26 Besuchern genießen, was will man mehr.

 

Zu meinen aktuellen Lieblingsspielen gehört zweifellos „Lorenzo der Prächtige“. Es ist immer wieder reizvoll, zu versuchen die optimale Siegpunktstrategie auszutüfteln. Durch 3 Würfel wird zunächst bestimmt ob die einzelnen Aktionen eher günstig oder ungünstig zu erwerben sind. So können aus vier verschiedenen Reihen Karten mit allerlei Vorteilen erworben werden, aber hockt schon ein Mitspieler in der Reihe wird´s teuer. Es kann produziert und geerntet werden, aber nur jeweils ein Feld ist auch effektiv, ist es besetzt gibt es Punktabzug. Ein schönes Dilemma, welche Aktion ist wichtig, was können mir die Mitspieler wegschnappen, wo sind die meisten Siegpunkte zu holen? Spielerischen Tiefgang verspricht auch das Spiel „Mombasa“. Wir investieren fleißig, bauen Handelskontore und breiten uns auf dem Spielbrett aus. Ausbreitung ist auch ein wichtiger Siegpunktlieferant bei „Scythe“. Daneben gilt es Aufträge zu erfüllen, die Entwicklung voran zu treiben, Gebäude zu bauen und das ein oder andere kleine Scharmützel anzuzetteln.
Ein optischer Leckerbissen ist das Spiel „Azul“, mit seinen im portugiesischen Fliesenmuster gestalteten Spielsteinen. Mehr nüchtern kommt dagegen der Spielplan von „Level 8“ daher, ganz klar ein Nachfolger von Phase 10.
Auf unserer Expedition ins Tierreich haben wir es heute mit Schafen „Schäferstündchen“ und Würmern „Heck Meck am Bratwurmeck“ zu tun. Für die nötige Würze an diesem Abend sorgte das Spiel „Centuri die Gewürzstraße“.
Wo andere ihren Urlaub verbringen, haben wir fleißig gebaut, in Malta die Stadt „Valletta“ in Florenz ein paar Türme „Firenze“ und in Granada
 die berühmte Gartenanlage „Der Palast von Alhambra“.  Weil noch Beton übrig war, wurden auch gleich ein paar Kraftwerke und Stromnetze in die Landschaft gesetzt „Funkenschlag de-Luxe“.
Zu guter Letzt, gab´s noch 2 Kartenspiele „Die Portale von Molthar“ und „Wizard“.

20. April 2018

Blood Rage
Blood Rage

Einundzwanzig Besucher waren an diesem fast schon hochsommerlichen Abend dabei.

 

Die Eröffnungsrunden heute waren meist mit spielerischen Schwergewichten belegt. So kamen nach längerer Pause wieder einmal „Terraforming Mars“ und „Great Western Trail“ auf den Tisch. Die 6-er Runde nebenan befasste sich mit „Bioshere“ und am Nachbartisch zogen Arbeiter, Anführer und Mechs über die Lande „Scythe“.
Endlich hat es geklappt, ich durfte „Blood Rage“ spielen. Trotz der martialischen Aufmachung und der riesigen Monsterfiguren, kein kriegerisches Spiel.  
Natürlich gibt es auch Kämpfe, aber in der Hauptsache geht es darum Aufträge zu erfüllen. So kommt es, dass sich Melanie über jede Niederlage im Kampf freut. Denn auch möglichst viele Verluste zu fabrizieren, ist ein siegpunktträchtiger Auftrag.
Hoch hinaus ging es mit dem Bergsteigerspiel „K2“. Doch mit zunehmender Höhe macht sich der knappe Sauerstoffvorrat und die schlechte Witterung immer mehr bemerkbar. Zudem stehen die lieben Mitspieler ständig im Weg herum, vorwärtskommen unmöglich. Nach dem Abstieg spricht eigentlich nichts gegen einen kleinen Umtrunk in der Kneipe „Half-Pint- Heros“. Ähnlich wie bei „Wizard“ müssen in diesem Kartenspiel Stiche angesagt werden. Doch Vorsicht, zu viel Erfolg artet schnell in einer Schießerei aus. Ganz brav geht es dagegen bei den beiden Legespielen „Blokus“ und dem schön gestalteten „Azul“ zu. Das letztgenannte ist mein Tipp für das Spiel des Jahres 2018.

06. April 2018

Petrichor
Petrichor

Fast schon rekordverdächtig war die Besucherzahl heute. 27 eifrige Spieler und Spielerinnen, darunter ein neues Gesicht, waren in ihrem Element.

 

Zwei Neuheiten lagen heute auf den Tischen. Zum einen „Santa Maria“, eine kleine Insel auf der die Seefahrer versuchen eine Kolonie zu gründen und zum anderen „Petrichor“.  Dort soll es möglichst oft regnen, damit in der Erntezeit auch ordentlich Siegpunkte in die Kasse gespült werden. Ein schönes Spiel um das richtige Wetter. Unsere Erik and Friends Gruppe, hat einen neuen Zyklus eröffnet. Nach dem Prächtigen Lorenzo, werden in den nächsten Wochen wohl Stahlgiganten und fleißige Bauern die Szenerie bestimmen - „Scythe“.   Die Spieler am Nachbartisch sind im wahrsten Sinne des Wortes auf den Hund gekommen, „Dog“ und „Black Dog“.  Gleich nebenan krochen noch ein paar Tierchen auf dem Tisch herum, Würmer „Heck Meck am Bratwurmeck“.
Es gibt Spiele die verlieren auch nach vielen Jahren nichts von ihrer Attraktivität, so auch „Puerto Rico“. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Großgrundbesitzern um Plantagen anzulegen und Produktionsgebäude zu errichten. Sind dann noch die notwendigen  Kolonisten angeworben, kann produziert, transportiert und abkassiert werden.
In unserer Würfelecke wurden „Raya of the Ganges“ und „Dice Forge“ serviert. Mit „Champions of Midgard“ versuchen wir eine Horde von Trollen im Wikingerreich abzuwehren und mit „Mystic Vale“ widmen wir uns der Produktion von Mana. Natürlich haben wir auch Karten gespielt. Durchaus mit Anspruch „David und Goliath“, anspruchslos dagegen „Phase 10“ oder auch das Kartenspiel „Janus“, das mit Begriff anspruchslos noch überbewertet ist. „Skull King“ gibt es auch als Kartenspiel, wir haben heute die Würfelversion getestet. Zu guter Letzt lag noch der Wicht mit dem Schwert auf dem Tisch - „Munchkin“.

23. März 2018

Biosphere
Biosphere

Mit erneut 25 gut gelaunten und spielfreudigen Besuchern war unser Spieleabend wieder bestens besucht.

Zwei Spiele scheinen sich allmählich zum Dauerbrenner zu entwickeln. Da ist zum einen der der italienische Kaufmann „Lorenzo der Prächtige“ und zum anderen die riesigen Stahlungetüme bei „Scythe“.
Ein Unterrichtsprojekt des Würzburger Deutschhaus-Gymnasiums ist für die Entwicklung des Spiels „Bioshere“ verantwortlich. Mit 300 Würfeln wird versucht die Evolution voranzubringen und möglichst als Erster 5 Aufträge zu erfüllen, um damit das Spiel zu gewinnen. Mit lediglich 40 Würfeln kommt dagegen unser liebstes Zockerspiel „Vegas“ aus.
Schwere Kost, nicht nur vom Gewicht der Spieleschachtel, war das Spiel „Ein Fest für Odin“. Wer so ein richtiger Wikinger sein will, muss natürlich auf Raubzüge gehen, ein ordentliches Festmahl auf den Tisch bringen und Hab und Gut anhäufen. Reichlich zu tun für nur einen Abend. Wir wechseln die Gewichtsklasse und landen bei „Farlight“, einem Spiel um die Kolonisierung des Weltalls.
In unserer Kartenspielecke roch es heute nach Seeluft und Pulverdampf. Dort lagen
 
„Port Royal“ und „Skull King“ auf den Tischen.
Die Schrecken des 1. Weltkriegs zu überstehen, ist das Ziel bei „Les Poilus“. Bei diesem kooperativen Spiel versuchen fünf Freunde unbeschadet diese schlimme Zeit zu überstehen.
Meine Aufgabe heute war der Auf- und Abbau von Städten. Zunächst habe ich versucht meine Bewohner der Stadt „Atlantis“ ans rettende Ufer zu bringen, mit mäßigem Ergebnis, wenigstens sind die Haie gut satt geworden. Von deutlich mehr Erfolg war der Aufbau der Stadt „Medina“ gekrönt. Also immer schön Häuser, Ziegenställe und Stadtmauern bauen, dazu ein paar Einwohner platzieren. Dann gilt es im richtigen Moment zuzuschlagen, sprich ein Dach aufzubauen um so die Häusergruppe als Eigentum zu markieren. Einen hab ich noch, „Druids“, ein Ableger unseres Lieblingskartenspiels Wizard.

09. März 2018

Mit 25 Besuchern war unser Spieleabend fast schon rekordverdächtig besetzt.

 

Mein kleiner Erlebnisbericht vom Spieleabend muss schon wieder pausieren. Denn kaum war unsere Spielearena um etwa 01:10 Uhr abgeschlossen, ging es für mich neun Stunden später auf meine alljährliche Spielerreise nach Österreich.

Deshalb an dieser Stelle nur eine kurze Inhaltsangabe vom Spieleabend.
Wir haben viel gewürfelt „Rajas of the Ganges“,  - „Biosphere“„Dice forge“. Die Untoten wurden gejagt „Winter der Toten“ und die Drachen aufgeweckt „Klong“. Es ging nach unten bei „Aquasphere“ und in die Höhlen bei „Caverna“. Der kleine Knülch „Munchkin“ war dabei sowie jede Menge Dreckschweine und Würmer   - „Drecksau“ -  „Heckmeck am Bratwurmeck“.

23. Feb. 2018

Vom heutigen Spieleabend kann ich nur berichten, dass 20 Besucher dabei waren. Ich durfte das Wochenende in Berlin genießen. Natürlich habe ich dort auch meinen Lieblingsspieleladen besucht und das Spiel „Ulm“ erworben.

09. Feb. 2018

Merlin
Merlin

Trotz Faschingswochenende wollten 18 unmaskierte Besucher den Spieleabend nicht versäumen.

 

Dabei wäre eine kleine Maskerade sicher nicht verkehrt gewesen. Als Kapitän bei „Port Royal“ oder als Seeräuber bei „Pirat“. Vielleicht aber auch als kleiner Einstein im „Club der Erfinder“ oder als abgehalfterter Provinzschauspieler in „Showmanager“.
Doch Schluss mit der Narretei, zumal heute gar keine Narren dabei waren und auch keine Zauberer. 
Dafür kommt wieder der italienische Kaufmann „Lorenzo der Prächtige“ zum Einsatz, sicher eines der besten Spiele des Jahrgangs 2017.
Es ist doch immer wieder schön, das Autorennspiel „Top Race“. Beim Karten gesteuerten vorwärtsziehen, müssen die Boliden der Konkurrenz immer mitgezogen werden. Besonders gerne wird die beste Karte fürs gegnerische Gefährt dann gespielt, wenn die Strecke gerade wieder einmal unter Verstopfung leidet und damit jede Vorwärtsbewegung verhindert wird.
 
Mein Platz war heute bei „Merlin“ dem neuen Spiel von Stefan Feld. Auf einem Rondell bewegt sich meine Ritterfigur vorwärts, alternativ bewege ich den Merlin. Die Bewegung wird mit 4 Würfeln gesteuert. Das Ankunftsfeld der Spielfigur bestimmt die Aktion. So versuche ich Mehrheiten in den Provinzen und Ländereien zu schaffen oder siegpunktträchtige Aufträge zu erfüllen. Dazu sind natürlich allerlei Zutaten vonnöten; Baumaterialen, Fahnen, Schilde, Einflusssteine und dergleichen mehr. Was soll ich dazu sagen, es funktioniert einwandfrei, reist mich aber nicht vom Hocker. Mehr Begeisterung bringe ich da für das Spiel „Scythe“ mit. Nicht nur das Artwork ist ein Augenschmaus, auch die Spielmechanik weis zu überzeugen. Es hat seine Fans, ich gehöre nicht unbedingt dazu „Abluxxen“. Ein Kartenspiel mit einem ungewöhnlichen Mechanismus zum Karten klauen.   

 

26. Jan. 2018

Lorenzo der Prächtige
Lorenzo der Prächtige

Einundzwanzig Besucher saßen heute an den Tischen, elf verschiedene Spiele lagen darauf.

 

 „Das Fundament der Ewigkeit“ wurde für das Spiel „Die Siedler von Catan“ schon vor 23 Jahren gelegt. Auch wenn die heute gespielte Städte und Ritter Erweiterung erst zwei Jahre später veröffentlich wurde. Bis allerdings der Status eines Mensch ärgere dich nicht erreicht wird, eine Variante davon heißt „Dog“, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen.
Uxmal, Tikal oder Palenque sind Maya Pyramiden und damit die zentralen Elemente des Spiels „Tzolkin“. Wie in einem Karussell steigen unsere Spielfiguren auf den Zahnrädern ein und aus. Je länger die Fahrt dauert, desto höher der Gewinn beim Ausstieg. Von der Mayakultur wechseln wir mit „Rajas oft the Ganges“ ins indische Reich der Moguln. Dort versuchen wir unsere Ländereien zu prächtigen Provinzen aufzubauen. Etwa zeitgleich entstand in Italien die Dynastie, der Medici. Einer der erfolgreichsten Politiker und Banker dieser Sippe war „Lorenzo der Prächtige“.
 
Wir verlassen alles Irdische und wenden uns mit „Mystik Vale“ dem Reich der Waldgeister und Druiden zu. Ein interessantes Deck-Building Spiel um die Rettung eines verwunschenen Tals. Nichts mit dieser Welt zu tun,  
hat auch das opulent ausgestattete Spiel „Scythe“. Ein fiktives Szenario führt uns an das Ende des 1. Weltkriegs. Bis zu fünf Spieler kämpfen in dieser bizarren Mischung aus Bauernidylle und Stahlgewitter um die Expansion ihres Machtbereichs.
Das Gegenteil vom Schrecken ohne Ende, ist die Ente des Schreckens, die meist für ein sofortiges Ausscheiden eines Spielers sorgt. Aber auch mit der Topfpflanze ist oft kein Blumentopf zu gewinnen – „Munchkin Lott Letters“. In unserer Kartenecke kamen wie immer die Narren und Zauberer zum Einsatz – „Wizard“. Zu guter Letzt waren bei „Port Royal“ noch einige Seegefechte zu überstehen.

12. Jan. 2018

Kingdomino (Spiel d. Jahres 2017)
Kingdomino (Spiel d. Jahres 2017)

Fulminanter Start ins Jahr 2018 mit sage und schreibe 32 Besuchern und damit mit großem Abstand ein neuer Besucherrekord.

 

Lange und intensiv hat uns heute wieder einmal der große Viehtrieb im wilden Westen beschäftigt – „Great Western Trail“. Nachdem die Rindviecher an den Mann gebracht wurden, lässt sich mit dem Gewinn in „Carlson City“ ein kleines Häuschen erwerben. Doch Vorsicht, die Konkurrenz ist groß und so mancher Revolverheld taucht unversehens im Vorgarten auf. Da wäre doch ein Pitbull als Haustier nicht schlecht – „Dog“.
Wir lassen den Wilden Westen hinter uns und begeben uns in den Dschungel. Dort fällt der Startschuss für einen Wettlauf durch den Urwald, am Ende winkt dem Sieger ein Goldschatz – „Wettlauf nach El Dorado“.
Das aktuelle Spiel des Jahres heißt „Kingdomino“. Um die „Kingsburg“ herum werden im Dominoprinzip Landschaftsplättchen gelegt.
 
Es gilt möglichst gleiche Landschaften aneinander zu bauen, um so große, punkteträchtige Flächen zu bilden.
Vom Anspruch her gesehen drei Klassen höher angesiedelt ist „Auf den Spuren von Marco Polo“ oder auch „Lorenzo der Prächtige“, einem spannenden Spiel um Macht und Einfluss in Florenz.
Beim Thema Mars gibt es aktuell nur zwei Optionen auf dem Spieltisch; der Überflieger Terraforming … und „Aufbruch zum Mars“. Heute wurde wieder versucht den Mars zu erreichen, um dort möglichst viele Raumfahrer zu platzieren.
Eine Neuerscheinung hat heute den Weg in unseren Spieletempel gefunden, „Das Fundament der Ewigkeit“. Nach Säulen der Erde und Tore der Welt, der dritte Teil der Trilogie.
 
Abgeschmeckt wurde unser Spieleabend noch mit dem Kartenspiel „Druids“ und einigen Würmern „Heckmeck am Bratwurmeck“.

 

Kleiner Hinweis, die älteren Reportagen finden sich jetzt in der Rubrik „Archiv“.